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Subduktions-Megathrust

Sunda Megathrust

Sumatra and Java, Indonesia

Plattengrenze: Indo-Australian ↔ Sunda

Die kartierte GEM-Spur dieses Systems mit den Erdbeben, die im Umkreis von 25 km erfasst wurden.

Länge
5.500 km5.835 km kartiert über 49 GEM-Segmente
Mₘₐₓ-Potenzial
M9.3
Versatzrate
50–60 mm/JahrStreuung der GEM-Segmente: 1–63.7 mm/Jahr
Wiederkehrintervall
~200 Jahre

Seit dem letzten bekannten Bruch vergangene Zeit

11%

Es sind 21 Jahre vergangen, bei einem mittleren Intervall von etwa 200 Jahren. Die Wiederkehr an einer echten Verwerfung ist kein Uhrwerk – das ist die vergangene Zeit, keine Bruchwahrscheinlichkeit.

Blockierungstiefe

10–40 km

Der Tiefenbereich, in dem die Verwerfung blockiert ist und elastische Verformung aufbaut. Darunter kriecht das Gestein aseismisch; darüber wird die Verformung in Erdbeben freigesetzt.

Historische Bruchfolge

  1. 2005M8.6Nias
  2. 2004M9.1Sumatra–Andaman
  3. 1833M8.9Sumatra

Seismizität im Korridor in den letzten 30 Tagen

M0.0M2.0M4.0M6.04. Okt.9. Okt.14. Okt.19. Okt.24. Okt.29. Okt.
Für Details auf einen Punkt zeigen oder tippen.Aktuelles gleitendes Risiko: M3.1
Flach (<35 km)Mitteltief (35–70 km)Tief (>70 km)

Jede Markierung ist ein Erdbeben, angeordnet nach Zeit und Magnitude und gefärbt nach Herdtiefe: flach, mitteltief, tief.

Live-Seismizität im Umkreis von 25 km um die Spur (letzte 30 Tage)

7 Ereignisse · max M4.1
Entlang dieser Verwerfungsspur erfasste Erdbeben
ZeitMag.TiefeOrt
4d herM3.910 km
NIAS REGION, INDONESIA (BMKG)
11d herM2.839 km
JAVA, INDONESIA (BMKG)
15d herM4.117 km
NIAS REGION, INDONESIA (BMKG)
16d herM2.657 km
JAVA, INDONESIA (BMKG)
21d herM4.069 km
SOUTHWEST OF SUMATRA, INDONESIA (BMKG)
25d herM2.741 km
JAVA, INDONESIA (BMKG)
25d herM2.842 km
JAVA, INDONESIA (BMKG)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Geprüfte wissenschaftliche, operative und Notfallprotokolle

Sunda Megathrust ist ein System vom Typ subduktions-megathrust, das sich über etwa 5.500 km durch Sumatra and Java, Indonesia erstreckt. Die Kinematik beschreibt, wie sich die beiden Seiten relativ zueinander bewegen – davon hängen sowohl die Erschütterungen eines Bruchs ab als auch die Frage, ob er den Meeresboden versetzen kann.